150.000 Apps und der App Store platzt aus allen Nähten
Der große Statistiker Distimo veröffentlicht neue Statistiken zum App Store: 150.000 Apps sind inzwischen im App Store! Drei von Vier Applikationen für das iPhone und den iPod Touch sind kostenpflichtig. Die meisten Anwendungen sind, wie die meisten schon befürchten, in der Kategorie „Spiele” zu finden. Auch das iPad zieht etwas Positives aus dieser Bilanz, denn immer mehr Bücher werden in Apps verpackt und lassen sich somit gut verkaufen.
Noch vor der Vorstellung des iPads sprach Steve Jobs von 140.000 Applikationen, doch seit dem das iPad nun veröffentlicht wurde, steigt der Markt um den App Store und damit natürlich auch die Apps im App Store. Schwierig ist es, bei solch gigantischen Zahlen einzuschätzen, wie viele Apps davon wirklich zu gebrauchen sind. Es dürfte sich um einen Bruchteil handeln.
eBooks verkaufen sich wie warme Semmel, insgesamt gibt es 27.300 eBooks im App Store, lediglich Spiele gibt es noch mehr – 28.500 von ihnen findet man im App Store. Es folgen die Kategorien Entertainment, Bildung und Utilities, meist mit weniger als 10.000 Apps pro Kategorie.

Heftig, das zu hören. Es ist unglaublich wie rasant schnell das alles geht. Aber ich sehe es schon kommen:
Einige Entwickler werden dem AppStore den Rücken kehren, weil ihnen:
1. Das Auswahlverfahen auf den Zeiger geht
2. Bei so vielen Apps keinen Profit machen und dann frustriert aufzugeben, obwohl die ein oder andere App von sol einem Entwickler vielleicht sehr brauchbar gewesen wäre.
Natürlich finde ich den Erfolg und die Angebote sehr geil und alles drumherum, aber man muss das oben Gesagte auch beachten.
@Sandro B.
Bin genau der gleichen Meinung, Entwickler haben einfach keine Chance mehr im App Store. Die Top 10 verändert sich nicht sehr stark, so kommen neue Apps fast garnicht mehr in den Genuss des Ruhmes. Schade.
Das iPad bringt manch Entwicklern vielleicht noch ein wenig Zaster ein, aber das auch nicht auf eine längere Sicht.